Ich sehe was, was du nicht siehst…

… und das ist ein Halteverbotszeichen.

 

Das versteckte Halteverbotsschild

Ihr parkt an einer Straße, wo das Parken offenbar erlaubt ist. Nichts spricht für ein Verbot. Vielleicht ist es sogar ein Ort, den ihr kennt und wo man überlicherweise parken darf. Es kommt wie es kommen muss: Ihr kehrt zurück zu eurem Auto, freut euch auf eine schöne Fahrt – und was ist passiert? Das Auto ist verschwunden und im Briefkasten wartet teure Post.

Und hinter der Hecke lugt ein Halteverbotsschild hervor. Es gibt übrigens auch vorübergehende Park- und Halteverbote, z.B. wegen Veranstaltungen.

 

Falschparken: Ja oder nein?

Nein, entschied das Bundesverwaltungsgericht. Definitiv nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn der Verkehrsteilnehmer das Halteverbotszeichen mühselig suchen muss. Genau genommen, muss er das Verkehrsschild durch einfache Umschau beim Aussteigen aus dem Auto unproblematisch erkennen können. Nur bei besonderem Anlass ist er zu genauerem Hinsehen verpflichtet. Deutet irgendetwas in der Umgebung auf ein Halteverbot hin, muss sich der Autofahrer genauer vergewissern. Sonst nicht.

Zur Klarstellung: Es kommt nicht darauf an, ob der Autofahrer das Halteverbotszeichen tatsächlich bemerkt. Er muss es aber leicht und unproblematisch bemerken können.

 

Gruß,

Eure Julia

 

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